Torna (Babin, Babji zub), 2.277 m ü.d.M., Sinjavina
Startpunkt der Wanderung: 1.185 m ü.d.M., Gornje Lipovo (Schlucht), an der Straße Kolašin–Vratlo. Ziel: Torna-Babin, Gipfel Babji Zub (2.277 m ü.d.M.). Höhenunterschied: 1.092 m + 50 m Aufstieg auf der Strecke. Schwierigkeitsgrad: schwierig (I). Streckenlänge: 5,4 km. Benötigte Zeit für den Aufstieg: 3 Std. 30 Min. Wasser auf der Route: keines. Wasser ist in der Ortschaft Lipovska Bistrica erhältlich. Gefahren auf der Route: Auf der Westseite des letzten Teils des Aufstiegs, nach dem Pass Sto (Lokvice), befindet sich ein kleiner, ausgesetzter Hang auf der Route. Der Gipfelabschnitt des Weges ist recht ausgesetzt, daher ist besondere Vorsicht geboten. Unmittelbar vor dem Gipfel führt der Weg über einen sehr steilen, grasbewachsenen und felsigen Hang, an dem insbesondere bei Gruppenbewegungen Steinschlaggefahr besteht. Aufgrund der Rutschgefahr ist Vorsicht geboten, besonders bei schlechten Wetterbedingungen. Auch ein plötzlicher Wetterumschwung kann eine Gefahr darstellen. Wegmarkierungen: vorhanden. Stempel und Gästebuch: vorhanden. Erforderliche Kondition: Hoch. Beste Aufstiegszeit: Sommer.
Der Torna, Babin oder Babji Zub (2.277 m) ist der höchste Gipfel des Sinjavin-Gebirges. Vom Zentrum von Kolašin führt eine 13,9 km lange Asphaltstraße zum Ausgangspunkt der Wanderung. Nach etwa 2 km entlang der Hauptstraße Kolašin–Mojkovac–Bijelo Polje erreichen Sie eine Kreuzung im Dorf Bakovići, wo Sie links auf die asphaltierte Nebenstraße in Richtung des Dorfes Lipovo abbiegen.
Der Wanderweg beginnt an der Kreuzung in der Ortschaft Gornje Lipovo, wo von der Straße Kolašin–Vratlo ein Schotterweg nach links abzweigt. Der Weg folgt der genannten Straße etwa 400 Meter bis zum letzten Haus des Weilers und führt dann auf einem Waldweg die nächsten 1,3 Kilometer, größtenteils durch den Wald, bis zur Katunina-Stätte. Der Weg führt durch einen dichten Wald, mündet auf grasbewachsene Hänge und gelangt dann in ein steiles, weitläufiges Gletschertal, das mit Geröll bedeckt ist und das er in Serpentinen über die nächsten 700 m bis zum Pass hinaufführt. Nach der Überquerung des Passes steigt der Weg auf den nächsten 1,2 km sanft an und überquert den Südwesthang des Tora, zunächst über überwiegend grasbewachsenen Boden und später über Geröll.
Der letzte Anstieg, etwa 600 m lang, führt senkrecht den Südhang des Torne hinauf. Dieser Abschnitt des Weges ist der schwierigste und anspruchsvollste, da er ziemlich steil ist und einen Höhenunterschied von rund 250 m aufweist. Auf diesem Abschnitt des Weges besteht bei größeren Gruppen die Gefahr von Steinschlag, daher ist beim Durchqueren dieses Abschnitts besondere Vorsicht geboten.
Auf den letzten paar Dutzend Metern des Aufstiegs, kurz unterhalb des Gipfels, muss man sich mit den Händen abstützen. Der Gipfel selbst ist felsig, relativ klein, aber sicher.
Es wird davon abgeraten, sich dem Gipfelgrat zu nähern oder zu den benachbarten niedrigeren Gipfeln überzuwechseln und in Richtung Sto-Pass (Lokvice) abzusteigen.