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Kučki Kom, 2.487 m ü.d.M.

Kučki Kom, 2.487 m ü.d.M.
Streckenlänge
Sieben Kilometer
Höhenunterschied
siebenhundertdreiundzwanzig Meter
Die Zeit vergeht
drei Stunden

Startpunkt der Wanderroute: 1.764 Seemeilen, Štavna-Hochebene.
Ziel: Kom Kučki, Gipfel 2.487 m ü.d.M.
Höhenunterschied: 723 Meter.
Schwierigkeitsgrad der Route: Schwer I.
Streckenlänge: 7 km.
Dauer des Aufstiegs: 3 Stunden.
Wasser auf der Strecke: Das gibt es.
Gefahren auf der Strecke: Das Überqueren des Gipfelgrats vor dem eigentlichen Gipfel sollte aufgrund von losem Gestein mit Vorsicht erfolgen. Dieser Abschnitt des Weges ist ungeschützt und erfordert besondere Vorsicht, da die Gefahr besteht, an den felsigen Hängen zu beiden Seiten des Weges abzurutschen, insbesondere bei schlechtem Wetter. Auch ein plötzlicher starker Windstoß kann eine Gefahr darstellen.
Bewertung: Das gibt es.
Versiegelte Schachtel und Registerbuch: Das gibt es.
Konditionelle Bereitschaft: Hoch.
Die günstigste Jahreszeit für die Besteigung: Sommer, Herbst.

Der Kom Kučki ist der höchste Gipfel des Komovi-Gebirges. Zusammen mit dem Kom Vasojevićki und dem Kom Ljevorečki gehört er zu den zehn höchsten und beeindruckendsten Berggipfeln Montenegros. Die Besteigung des Kom Kučki, eines schroffen, felsigen Felsvorsprungs, ist aufgrund des brüchigen und ausgesetzten Geländes am Gipfel eine der anspruchsvollsten Klettertouren in Montenegro und stellt somit eine echte alpinistische Herausforderung dar.

Der Weg beginnt auf der Hochebene von Štavna. Die ersten rund 1,8 km des Weges sind identisch mit dem Aufstieg zum Kom Kučki und zum Kom Vasojevićki. Zunächst folgt der Weg einer Schotterstraße, die direkt zum Fuß des Kom Vasojevićki führt (Holzunterstände zum Ausruhen), dann verläuft er weitere 400 Meter leicht bergauf auf einem Fußweg.

Sie kommen an eine Weggabelung, an der der Weg zum Aufstieg auf den Kom Vasojevićki weiter bergauf führt, während der Weg zum Aufstieg auf den Kom Kučki geradeaus weiterführt. Sie gelangen auf einen etwa 4 km langen Abschnitt des Weges, der durch den Međukomlje-Kar verläuft und am Prevoj od Koma-Pass auf 2.171 m Höhe mündet, der sich am Ende des Međukomlje-Kars oberhalb der gleichnamigen Schäferhütte und zwischen den Gipfeln Bavan und Kom Kučki befindet. Ganz am Anfang dieses Wegabschnitts befindet sich eine Quelle namens Jankova voda. Das Gelände auf diesem Wegabschnitt ist anspruchsvoll. Die erste Hälfte ist ein stetiger Anstieg mit Höhenmetern, der durch Kiefernwälder, Wacholderbüsche, lichten Mischwald und Geröllfelder führt. Man überquert das größte Geröllfeld im Komovi, unterhalb des Kom Vasojevićki, das etwa 350 m lang ist. Die zweite Hälfte dieses Abschnitts beginnt an einer Weggabelung, an der der Weg nach Ljuban rechts vom Weg nach Kom Kučki abzweigt. Von der Weggabelung führt der Weg weiter bergauf und führt über grasbewachsene, steinige Felsvorsprünge aus dem Tal des Međukomlje-Kar hinaus auf den Prevoj od Koma.

Vom Koma-Pass biegt der Weg nach rechts ab und steigt sanft geradeaus an, entlang eines mit kleinen Steinen übersäten Grashangs, der zu dem Geröll- und Felsabschnitt des Weges führt, der die größte Herausforderung darstellt. Gleich zu Beginn dieses Abschnitts muss man ein Hindernis überwinden – eine 3–4 m hohe Felswand mit wenigen Griffen. Von diesem Punkt bis zum Gipfel ist die gesamte Landschaft felsig und karg, ohne Grasflächen.

Hinter dem zuvor erwähnten Sattel steigt der Weg links durch Geröll an und führt nach einer kleinen Mulde, von der aus die Gipfelpyramide zu sehen ist, sanft weiter bergauf zu einem zweiten Sattel, der ebenfalls aus einem mehrere Dutzend Meter langen, steilen Geröllhang besteht. Nachdem man diesen Abschnitt passiert hat, biegt man nach rechts ab und erreicht den anspruchsvollsten Teil des Weges, den viele als einen der gefährlichsten in den montenegrinischen Bergen betrachten. Es handelt sich um einen etwa 50–60 m langen, relativ steilen und rund 1–1,5 m breiten Gipfelgrat mit losem, felsigem Untergrund. Um den Gipfel zu erreichen, muss man diesen Grat überqueren, der auf beiden Seiten steile Felswände aufweist. Bei normalen Wetterbedingungen und mit der nötigen Vorsicht ist die Überquerung dennoch sicher.

Der Gipfel selbst ist felsig, relativ weitläufig und sicher. Von dort oben hat man einen herrlichen Blick auf den Rest des Kom-Gebirges, das Kučka-Gebirge, das Prokletije, die Bjelasica, den Sinjavin, das Morača-Gebirge, den Maganik und weitere Gebirgszüge.

Der Komu Kučkom ist auch von Südwesten her, von der Carina-Hütte aus, zu erreichen.